Weitblick, Mut und Zusammengehörigkeit

Unsere einzigartige Gründergeschichte.

Vom Zigarrenhersteller zu einem weltweit gefragten, innovativen Automobilzulieferer – die Dr. Schneider Unternehmensgruppe hat in den vergangenen 90 Jahren eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte geschrieben. Eine Geschichte, die von Weitblick, Mut und Zusammengehörigkeit geprägt ist und Unternehmerfamilie wie Mitarbeiter vereint. 

Den Grundstein dafür legte Franz Schneider Senior als er im Jahr 1927 begann, in seiner neu gegründeten Fabrik Tabak zu verarbeiten. Rund ein Jahrzehnt später, 1936, entschloss er sich, seinem florierenden Unternehmen ein zweites Standbein zu geben. Er stieg mit der Verarbeitung des neuartigen Materials Bakelit in die Kunststofffertigung ein und bewies damit außergewöhnlichen Weitblick, denn wenig später erweist sich diese Weichenstellung als goldrichtig. 

Einstieg in die Automobilindustrie.

Mit dem Eintritt von Dr. Franz Schneider in den väterlichen Betrieb konzentriert sich das Unternehmen fortan ausschließlich auf die Verarbeitung von Kunststoff. Das gemeinsame Ziel beider Generationen: das Unternehmen als Zulieferer für die aufkommende Automobilindustrie zu etablieren. Bei den ersten Aufträgen 1956 kommt dem Familienbetrieb seine Erfahrung aus der Tabakindustrie gelegen: Für die Kunden Daimler und Ford produziert Dr. Schneider Aschenbecher, die in Armaturenbretter integriert werden.

In den darauffolgenden Jahrzehnten erlebt der Automobilzulieferer unter dem Pioniergeist von Dr. Franz Schneider einen ungeahnten Aufschwung. 1959 zieht das Unternehmen mit seinen 40 Mitarbeitern von der Kronacher Rosenau in das neugebaute Stammwerk in Kronach-Neuses um, von dem aus bis heute alle weltweiten Aktivitäten gesteuert werden. 

Beginn der Internationalisierung.

Mit der zunehmenden Bedeutung von Kunststoffkomponenten in der Automobilindustrie erlebte Dr. Schneider in den 70er und 80er Jahren einen dynamischen Aufschwung, der nicht nur zur Gründung von Zweigbetrieben in Nordhalben und Tschirn führte, sondern 1973 auch zur ersten internationalen Tochtergesellschaft im spanischen Valencia.  

In den 1990er Jahren gründet die Unternehmensgruppe zwei Standorte in Polen, die heute im Werk Radomierz miteinander verschmolzen sind. Wenig später folgt ein erstes Engagement in den USA, ebenso wie in der Slowakei. Auch in Asien sucht die Unternehmensgruppe nach der Jahrtausendwende nach einem geeigneten Standort und Partnern vor Ort.

Gestärkt aus der Krise.

Die weltweite Wirtschaftskrise 2008/2009, die im besonderen Maße die Automobilindustrie traf, verminderte die Expansionsanstrengungen bei Dr. Schneider nur vorübergehend. Die Gruppe, inzwischen in der Hand der dritten Generation, reagierte im bewährten Krisenmodus: Die Unternehmerfamilie zeigt Rückgrat, die Mitarbeiter halten loyal zum Unternehmen und die Zeit der leichten Flaute wird genutzt, um Strukturen und Technologien zu modernisieren und neue Produkte zu entwickeln. Entsprechend gestärkt startete die Gruppe bereits 2010 wieder durch und wird innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer für Klimakomponenten und Fensterrahmenverkleidungen.

Die Zukunft aktiv gestalten.

Heute zeichnet sich die Dr. Schneider Unternehmensgruppe durch innovative Zukunftskonzepte, insbesondere bei der Klimatisierung des Fahrzeuginnenbereichs sowie bei intelligenten Ablagesystemen, aus. Dabei werden die drei großen Stärken des Automobilzulieferers kombiniert: hochwertige Design-Oberflächen, intelligente und smarte Funktionssteuerungen sowie die fokussierte Ausrichtung auf die praktischen Anforderungen der Autofahrer. Damit macht Dr. Schneider aus dem funktionalen Innenraum eines Autos einen individuellen und harmonisch-abgestimmten Lebensraum. Und so das Auto zum besten Ort der Welt. 

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