22.02.2019

Schwierige Zeiten für die Automobilindustrie


Die Automobilindustrie weltweit sieht sich derzeit mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, wie auch der aktuellen Medienberichterstattung zu entnehmen ist. Neben dem Handelsstreit zwischen China und den USA sowie einer spürbaren Kaufzurückhaltung, hatte insbesondere das neue WLTP-Prüfverfahren teilweise erhebliche Abrufrückgänge zur Folge. Unter anderem musste deswegen in Teilbereichen des Standortes Tschirn im nördlichen Landkreis Kronach bereits Kurzarbeit eingeführt werden. Nun reagiert das Familienunternehmen mit einem zukunftsorientierten Vorgehen auf das sehr unruhige und schwer planbare Marktumfeld, das mit den aktuellen Themen WLTP2 sowie Brexit auch in den kommenden Monaten nicht einfacher wird.


Auf Basis einer umfassenden Marktanalyse hat der Zulieferer in den vergangenen Monaten das langfristig angelegte Zukunftskonzept entwickelt. Es soll Dr. Schneider für die Zukunft robust und sicher aufstellen und die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin gewährleisten. In diesem Zusammenhang ist es unumgänglich am Stammsitz in Kronach-Neuses rund 60 betriebsbedingte Kündigungen im indirekten Bereich aussprechen zu müssen.


„Wir bedauern diese Maßnahme außerordentlich“, erklärt Parag Shah, Vorsitzender der Geschäftsführung, und betont: „Wir sind uns sicher, im guten Miteinander Lösungen zu finden, die im beiderseitigen Interesse liegen sowie die Zukunft unseres Unternehmens sichern. Die Sozialverträglichkeit hat für uns oberste Priorität.“ Shah weiter: „Nur so können wir die Arbeitsplätze insbesondere an den deutschen Standorten nachhaltig gewährleisten und die Weiterbeschäftigung von mehr als 4.000 Mitarbeitern sicherstellen.“




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Kerstin Klinger

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