09.07.2021

Kevin Krappmann für Ausbildungsleistung mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet


Kevin Krappmann hat seine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik als einer der zehn Besten in Deutschland abgeschlossen. Für diese Leistung wurde er mit dem renommierten Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet.  

Mit dem Günter-Schwank-Preis werden seit dem Jahr 2000 jährlich die zehn besten Verfahrensmechanikerinnen und Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ausgezeichnet. Der Preis ist nach dem Pionier und Visionär der Kunststoff verarbeitenden Industrie, Günter Schwank, benannt. Dieser engagierte sich in seinen Funktionen als Präsident und Ehrenpräsident des Gesamt-verbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. sowie als Ehrenvorstandsmitglied im pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. stets für die Nachwuchsförderung, die als zentrale Säule für die Weiterentwicklung der Branche gilt. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. 

Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. und verantwortlich für die Bildungspolitik und Berufsbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie, überreichte Kevin Krappmann in den Räumen der Dr. Schneider Unternehmensgruppe in Kronach-Neuses die Ehrenurkunde. Zentraler Bestandteil des Günter-Schwank-Preises ist neben der Auszeichnung von Kevin Krappmann auch die Anerkennung und Würdigung des ausbildenden Unternehmens sowie der beteiligten Berufsschule. 

Thomas Stadelmann: „Wir würden bei Dr. Schneider gerne noch mehr ausbilden, wenn wir mehr junge Menschen für unsere technischen Ausbildungsberufe finden würden. Dem Fachkräftemangel effektiv entgegenzuwirken wird für uns in den nächsten Jahren die wohl größte Herausforderung werden“. 

Das Berufsbild 

Erst seit 1974 hat die Kunststoffverarbeitung in Deutschland einen eigenen Ausbildungsberuf: den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Der Ausbildungsberuf ist in 7 Fach-richtungen unterteilt. Die vielseitige Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt in einem dualen Modus, der aus betrieblicher und schulischer Ausbildung besteht. Die Ausbildung ist in einen allgemeinen und einen spezifischen Teil gegliedert: Im ersten Teil werden allgemeine Inhalte wie z.B. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes, die Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung der Produktionsmaterialien und Ergebnisse sowie Informationen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit vermittelt. In der zweiten Hälfte der Ausbildung erfolgt eine Spezialisierung der Auszubildenden auf eine von insgesamt sieben Fachrichtungen: Formteile, Halb-zeuge, Mehrschichtkautschukteile, Bauteile, Faserverbundtechnologie, Kunststofffenster, Compound- und Masterbatchherstellung. Im Anschluss an die Ausbildung bestehen verschiedene Möglichkeiten einer Aufstiegsfortbildung zum Industriemeister in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk bzw. zum Kunststoff- und Kautschuktechniker oder - je nach Vorbildung - für ein Studium zum Kunststoffingenieur. 




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Ria Schuberth

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